Have any questions?
+44 1234 567 890
Verdrängerpumpen
Die Verdrängerpumpen teilen sich in zwei Hauptgruppen auf:
- oszillierende Pumpen (z. B. Kolben- oder Membranpumpen), die durch schwingende oder hin- und herbewegende Elemente arbeiten.
- rotierende Pumpen (z. B. Zahnrad-, Kreiskolben- oder Drehschieberpumpen), die durch rotierende Mechanismen das Medium fördern.
Alle Verdrängerpumpen basieren auf demselben Grundprinzip: Bei jedem Hub (bei oszillierenden Pumpen) oder bei jeder Umdrehung (bei rotierenden Pumpen) wird ein konstantes Volumen vom Saug- zum Druckbereich transportiert. Da das System keine natürliche Druckbegrenzung besitzt, ist die Installation eines Überström- oder Sicherheitsventils zwingend erforderlich, um Schäden bei Überdruck zu vermeiden.
Vorteile im Überblick:
- Hohe Druckfähigkeit: Ideal für Anwendungen mit hohen Differenzdrücken oder Förderhöhen bei geringen Fördermengen.
- Pulsationsarme Förderung: Trotz der Verdrängungstechnik bieten viele Modelle eine gleichmäßige Strömung durch optimierte Konstruktion.
- Robustheit bei schwankenden Bedingungen: Sie fördern konstante Volumina, auch wenn die Druckdifferenz im Prozess variiert – ideal für stabile Prozessführung.
- Hohe Wirkungsgrade: Je nach Anwendung und Förderprinzip können besonders effiziente Lösungen realisiert werden.